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Sonntag
20.Mai 2012
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WPT

CBS und die World Series of Poker

CBS und die World Series of Poker

Es sind nur noch drei Wochen bis zum Final Table des World Series of Poker Main Events 2008. Gerade hat ESPN bekannt gegeben, daß der Final Table am 11. November quasi Live übertragen wird, insgesamt werden 21 Stunden Aufzeichnung übertragen (inklusive eines einstündigen Final Table Previews, welches am 04.November ausgestrahlt werden soll). Also ganz anders als in den frühen Tagen der WSOP, als eine halbe Stunde Berichterstattung über das Main Event schon ein großer Schritt nach vorne für die Akzeptanz des Pokerspiels durch die Allgemeinheit war.

In den späten 70ern, entschloss sich eins der großen Netzwerke, CBS, dem Poker eine Chance zu geben, ein größeres Publikum zu erreichen. Obwohl das Experiment damals scheiterte, ist es sehr interessant sich diese Zeitperiode, in welcher versucht wurde das Pokern aus einer Grauzone in das Rampenlicht der Popkultur zu bringen.

Die Sport-Show: Vielleicht ein Ausstrahlungsplatz für Poker?

Im Jahr 1960 startete CBS mit der Ausstrahlung von "CBS Sports Spectacular" eine wöchentliche Sportshow, ähnlich wie ABC's "Wide World of Sports" (welche ein Jahr später startete). Beide Shows berichteten über eine Vielzahl verschiedener Sportarten, von welchen einige ansonsten kaum bzw. nur sehr selten im TV zu sehen waren. In der Show wurde über Mainstream Sportarten berichtet, wie z.B. Bowling, Boxen und Pferderennen, aber auch über außergewöhnliche Sportarten, wie Hurling, Jai-Alai, Rodeo und Demolition Derby. Außerdem wurde regelmäßig über die üblichen olympischen Sportarten, Skifahren und Kunstturnen berichtet.

Viele der Beiträge in diesen Sportshows wurden in Form von Highlights präsentiert. Bei dieser Art der Präsentation wird nicht das gesamte Ereignis übertragen sondern es werden die Höhepunkte zusammengestellt und den Zuschauern in kompakter Form präsentiert. Der Sieg von Amarillo Slim bei der WSOP 1972 hat sehr zu der Popularität der WSOP beigetragen. Die gestiegene Popularität führte dazu, daß CBS eine Film-Crew ins Binion's schickte, welche eine 47 Minuten lange Dokumentation über die WSOP 1973 aufzeichnete, welche dann in mehreren Teilen im Rahmen von "CBS Sports Spectacular" ausgestrahlt wurde.

Im Laufe der nächsten vier Jahre wurden sowohl bei "CBS Sports Spectacular", als auch bei ABC's "Wide World of Sports" immer wieder WSOP-Clips ausgestrahlt. Im Jahr 1978 entschied CBS erneut ein WSOP-Special aufzuzeichnen und im Rahmen einer halbstündigen TV-Übertragung auszustrahlen. Ein Hauptgrund für diese Entscheidung, war die Tatsache, daß CBS zu diesem Zeitpunkt einen neuen Reporter eingestellt hatte, einen Reporter aus Las Vegas, welcher in den nächsten Jahren zum festen Bestandteil des Networks werden sollte.

Jimmy der Grieche

Geboren wurde Dimetrios Georgos Synodinos in Ohio, seine Familie siedelte aber wieder zurück auf die griechische Insel Chios. Im Jahr 1950 machte sich Jimmy "the Greek" Snyder in Las Vegas einen Namen als Quotenmacher bei der wöchentlichen Pro Football Sendung. Er hatte in der Vergangenheit bereits Gambling-Erfahrung gesammelt und war mit Jack Binion und einigen anderen Top Poker Pros befreundet, welche sich ab dem Jahr 1970 jeden Frühling im Binions trafen um in der WSOP zu spielen.

Snyder spielte ab dem Beginn der WSOP eine aktive Rolle bei der Förderung der WSOP und wettete jedes Jahr auf die Teilnehmer der WSOP. Im Jahr 1973 regte er CBS an eine Dokumentation über die WSOP zu drehen (welche von Ihm präsentiert wird). Snyder war in der Pokerszene so bekannt, daß er ein Vorwort für Doyle Brunson's Buch How I Made Over $1.000.000 Playing Poker (welches später in Super System umbenannt wurde) schreiben durfte. Darin beschreibt Snyder weshalb er für Brunson's Nickname "Dolly" verantwortlich war. Snyder hatte den Namen "Doyle" nicht richtig verstanden und dachte er hätte "Doy-Lee" gehört. In dem Vorwort schrieb Snyder auch, daß er der Meinung ist, daß das Buch von Brunson das Zeug hätte zu einem All-Time Poker Klassiker zu werden.

Jüngere Spieler, welche heute Brunson's Buch "Super System" lesen, können mit dem Namen Snyder meistens nicht mehr viel anfangen, ältere Leser wissen aber, daß er 12 Jahre lang Co-Moderator in der CBS "NFL Today" Pre-Game Show war. Im Jahr 1976 wurde Snyder von CBS angestellt, um in der Show aktiv teilzunehmen und die Spiele entsprechend zu dokumentieren. Obwohl nicht jeder seine Teilnahme an der Show gut fand – waren viele der Meinung daß der Sender damit ein taktisches Manöver gemacht hätte, um die Sache mit dem Glücksspiel nach vorne zu bringen. – seine wöchentliche Zusammenfassung der Spiele im Rahmen von "NFL Today" waren ein entscheidender Faktor, warum diese NFL Pre-Game Show sich zu der populärsten Pre-Game Show in den 70ern und 80ern entwickelte.

Snyder's Verbindungen nach Las Vegas führten dazu, daß CBS sich entschloss die Sache mit der WSOP nach ein weiteres Mal an zu packen. Er und der "NFL Today" Gastgeber Brent Musburger moderierten im Jahr 1978 ein halbstündiges Special über das WSOP Main Event, welches dann bei "CBS Sports Spectacular" übertragen wurde. Viele andere Sportarten hatten es zu diesem Zeitpunkt bereits geschafft, ihre eigenen Sendungen zu bekommen. Da Bowling populär genug war und sich bereits einige Shows mit diesem Thema beschäftigten, schloss ABC einen Vertrag mit der Pro Bowler Tour ab. Brunson hatte zwei Mal hintereinander das WSOP Main-Event gewonnen (und das Buch Super/System war in Arbeit). War dies der richtige Zeitpunkt, um beim Poker ähnlich vorzugehen?

Die WSOP 1978 on CBS

Das Jahr 1978 war das erste Jahr in welchem beim Main Event nicht nach dem "Winner-Take-it-All" Prinzip. Die Top 5 der insgesamt 42 Teilnehmer gewannen ein Preisgeld, wobei der Gewinner 50% des Gesamtpreispools erhielt (im Jahr 1978 erheilt der Gewinner 210.000$). Diese Entscheidung wurde direkt durch CBS initiiert. CBS war der Meinung, daß diese Preisstruktur für die Popularität von Poker vorteilhaft wäre (wobei dies nur eine der vielen Änderungen war, welche vorgenommen wurden, seit die WSOP im TV übertragen wird).

Die CBS Berichterstattung beschäftigte sich mit dem 6-Handed Spiel am Final Table und startete mit einem Interview, welches Musburger mit Crandral Addington führte. Während Sie vor einem CBS Sports Banner in der Poker Hall of Fame standen, befragte Musburger den Poker-Pro Addington, welche Strategie er angewendet hat, um an den Final Table zu kommen. "Dazu erzähle ich ihnen im Moment besser nicht, Brent" scherzte Addington" Vielleicht sitzt ja irgendjemand vor dem Monitor und schaut uns zu – einer meiner Gegenspieler!".

Es wurden diverse Hände gezeigt, inklusive der Hände, bei welchen Spieler ausschieden bis letztendlich nur noch Addington und Bobby Baldwin im Heads-Up übrig waren. In einem weiteren Interview befragte Musburger die Spieler Puggy Pearson und Johnny Moss über den Einfluss von jungen Spielern auf die Pokerszene. Ein Blick in die Zukunft, da Baldwin kurz danach im Alter von 27 Jahren, zum jüngsten bisherigen WSOP Gewinner werden sollte. Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung, wurden auch schon bei den ersten WSOP Übertragungen bei einigen Händen die Hole-Cards gezeigt. Da die Kommentare der Moderatoren, erst nach der Aufzeichnung hinzugefügt wurden, wussten Snyder und Musburger, was die Spieler auf den Händen hatten und konnten die einzelnen Hände entsprechend kommentieren.

Snyder's Kommentare belegten sein fundiertes Pokerwissen, wobei Musburger sich ebenfalls durch fachkundige Kommentare auszeichnete.

Die WSOP 1979 bei CBS
Im Jahr 1979 übernahm Frank Giebler, welcher schon seit den 60'ern für CBS arbeitete, den Platz von Musburger und moderierte zusammen mit Schneider die einstündige WSOP-Übertragung. Der legendäre Billard-Spieler und Gambler Minnesota Fats (Rudolf Wanderone) war als Kommentator ebenfalls mit von der Partie. Die Übertragung startete mit einer kurzen Vorstellung der WSOP 1979 Spieler, wobei die Vorstellung damit endete, daß Amarillo Slim Preston gezeigt wurde, wie er mit einem Pferd über die Freemont Street riet. Der Soundtrack dazu war Kenny Roger's Hit aus dem Jahr 1978 "The Gambler" (Rogers sang diesen Song in diesem Jahr erneut im Binions).

Das eigentliche Programm startete dann mit einem Wortwechsel zwischen Glieber und Snyder, bei welchem Glieber seinen Kollegen fragte, wer den nach seiner Meinung die diesjährige WSOP gewinnen würde. "Das wird immer schwieriger" antwortete Snyder und merkte an, daß in diesem Jahr immer mehr Amateure an diesem Event teilnahmen. Und wieder hatte er etwas vorhergesagt, da in diesem Jahr die WSOP das erste Mal von einem Amateur gewonnen wurde – Hal Fowler.

Insgesamt war die Übertragung in diesem Jahr glanzvoller als die Main Event Übertragungen der vorherigen Jahre. Es gab zu Beginn einige hilfreiche Erklärungen im Bezug auf das Spiel. Nachdem einige Spieler vorgestellt wurden, startete die Übertragung mit der ersten Hand, danach wurden die Höhepunkte des Events bis zur letzten Hand gezeigt, in welcher sich der Amateur Fowler mit einer Straight gegen Bobby Hoff's A-A den Sieg sicherte.

Die Aufzeichnungen der WSOP 1979 lief reibungsloser ab, als die Aufzeichnung im Jahr 1978. Die Reibereien im Gedränge an den Spieltischen zwischen der Kamera-Crew und den Reportern blieben im Jahr 1979 überwiegend aus. Es gab kein so großes Gedränge an den Spieltischen

Nachwirkungen: Die Networks verlieren das Interesse

Als ESPN im September des Jahres einem Network startete, auf welchem 24 Stunden Sportübertragungen gesendet wurden, waren die guten Zeiten für die wöchentlichen Sport-Shows beendet. Obwohl "CBS Sports Spectacular" und ABC's "Wide World of Sports" noch einige Jahre lang ausgestrahlt wurden, sicherte sich ESPN den Platz als Nummer 1 der Anbieter von Sportübertragungen.

Alle drei großen Networks (CBS, ABC, NBC) berichteten in den frühen 80ern regelmäßig über die WSOP, wobei ABC die umfangreichste Übertragung produzierte, welche von Curt Gowdy und Bobby Baldwin moderiert wurde. Als die WSOP 1983 von Tom McEvoy gewonnen wurde, einem Spieler, welcher sich durch ein Satellite für die WSOP qualifiziert hatte, wollten die großen Networks kein Poker mehr übertragen.

Anfang des Jahres 1988 wurde Jimmy "the Greek" von CBS gefeuert, weil er eine rassistische Bemerkung gegen einige schwarze Sportler gemacht hatte. Zu diesem Zeitpunkt waren die großen Networks die Idee der Pokerübertragungen bereits aufgegeben und ESPN startete mit den ersten WSOP Specials – eine einstündige Show, bei welcher die Höhepunkte des Spiels am Final Table gezeigt wurden und zwar ab dem Zeitpunkt, wenn nur noch 6 Spieler am Final Table übrig waren.

Wie die Zeiten sich doch geändert haben!

(C) de.pokernews.com |Martin Harris

 

 

 

Betfair WSOPE – Catman, Europas führender Poker-Agent berichtet!

Betfair WSOPE – Catman, Europas führender Poker-Agent berichtet!

Einer der Poker-Götter, Super Hero Doyle "Dolly" Brunson schrieb mal in seinem Blog, daß er der Meinung ist, daß die Einwohner von anderen Ländern, die Amerikaner nicht wirklich mögen. Gott sei Dank hielt es ihn nicht davon ab, die lange Reise nach Europa zu wagen, um an Betfair's WSOPE teilzunehmen. Ich reagierte sofort und begab mich auf den Weg ins Empire, um Doyle wissen zu lassen, daß ihn mindestens zwei Ausländer ihn liebten – ich und mein Poker Rookie Catgirl. Nachdem ich mir im Rahmen eines Panik-Kaufes einen neuen digitalen Voice-Rekorder zugelegt hatte (so konnte ich vorgeben ein "Pukka" Journalist zu sein) und mir noch eine Digitalkamera für Catgirl besorgt hatte, ging's ab ins Empire.

Ich wurde hoch in den Presseraum gedrängt, wo noch ein Kuchen von den ehemals 20 Kuchen übrig war, welche Betfair für den 20. Geburtstag von Annette gespendet hatte. Nachdem ich erfolglos im Kühlschrank nach einer Flasche Dom P. gesucht hatte, nahm ich mir eine Diät Cola und widmete mich meiner Rolle als Diplomat und Journalist. Ich bemerkte, daß sich eine große Menschenmenge in den Presseraum drängte, der unglaubliche Phil gab sich die Ehre und wir nutzten diese Chance natürlich und überbrachten ihm unsere Grüße.

Es war einfach nur krank, daß ich nicht spielte, aber egal… Mein Tag wird kommen und gerade deshalb liebe ich dieses Pokerfestival, welches etwas Glanz in diesen Teil des Leicester Square bringt. Bis jetzt habe ich noch keine WSOP verpasst (lol) und der Grund ist recht einfach – die WSOPE ist das Mekka des europäischen Pokers und alles andere interessiert mich nicht.

Ich liebe den Geruch von Talent in diesem Poker-Room. Ich hatte gerade einen meiner seltenen Posts in einem sehr bekannten Pokerforum gemacht, als ich bemerkte, daß mein guter Freund und "Master of Dealers Choice" 'Jeff Duval', den Final Table des HORSE Events gewonnen hatte. Jeff ist ein Meister der Cash Games und früher habe ich viel bei ihm gelernt, da ich im Jahr 1999 fast jeden Abend mit Ihm im Stakis Casino gespielt hatte. Was habe ich von ihm gelernt! Was für ein großartiger Lehrmeister! Er trash-talkte die Yankees am Tisch, als ihn ein Spieler mit dem Namen " Der Detektiv" fragte: "Wer ist der größte C***, Hellmuth oder Catman? Mein Gott, dies war das größte Kompliment welches ich jemals bekommen hatte, ich wurde mit der Legende Phil H. verglichen. Ich hatte mir ein Stück Ruhm gesichert. Die Beschimpfungen der Yankees waren natürlich nur kleine Frotzeleien, aber der liebe Phil sollte auf der Hut sein, sonst könnte ich vielleicht noch seinem guten Namen schaden. In einigen Foren kann man nachlesen, daß Phil während des Horse-Events sichtlich aufgeregt einen "Dealer Cry" von sich gab. Ich liebe Phil, aber egal, wie bekannt ein Spieler ist, ein solches Verhalten sollte nicht toleriert werden.

Ich verstehe es immer noch nicht, warum dieses Event nicht zu den Events mit großen Zuschaueraktivitäten gehört, der großartige Balkon im Empire ist ein hervorragender Platz, um die Spieler ein wenig aus der Fassung zu bringen und ein wenig zu "Railbirden". Als ich mich danach auf die Spielarea begab, traf ich Catgirl, welche mal wieder ohne Presseausweise mitten unter den Promis Photos machte. Ich entdeckte den "one and only" Phil Ivey", welcher ganz in der Nähe des nicht weniger bekannten David Williams saß, über welchen ich schon einige interessante Stories gelesen hatte. Ivey stapelte seine Chips, während er mit zwei Handy's rumspielte, während Williams ihm bei dieser Gelegenheit andauernd irgendwelche Sachen ins Ohr flüsterte. Ihr werdet es nicht glauben, aber Phil saß auf der anderen Seite des Spieltisches!

Es war an der Zeit weiter zu ziehen. Die WSOP Turnier Direktoren kannten mein Gesicht schon, ich hatte aber noch nie mit ihnen gesprochen. Einer davon ist Charlie Cirese. Ich liebe die Amerikaner, wenn sie einen Job machen, dann machen sie ihn mit Charme und politisch korrekt, daß findet man in London nur selten. Amerikaner geben das meiste Trinkgeld und spenden am meisten. Sie lieben es andere Leute glücklich zu machen und ihren Reichtum mit ihnen zu teilen.

Ein wenig später startete das Omaha, ich entdeckte Doyle und Catgirl, welche das Glück hatte ein gratis Unterrichtsstunde von der Pokerlegende zu erhalten. Nachdem ich kurz danach zurückkehrte hatte Doyle den Platz gewechselt, dafür entdeckte ich am Spieltisch eine andere Poker Legende, Neil "Bad Beat" Channing. Vor einigen Tagen hatte er beim 1500£ No Limit Holdem Event den 4. Platz belegt. Er ist einer der Spieler, welche schon sehr viele Stunden am Spieltisch saßen, um zu versuchen ein WSOP Bracelet zu gewinnen. "Catman, entschuldige bitte, ich habe deine E-Mails nie beantwortet "sagte Bad Beat. Kein Problem Neil, Catgirl und ich haben gestern noch gesagt, daß wir Dich immer noch lieben. Wo sonst kann man einfach jeden treffen, welcher sich einen Platz in den Poker-Geschichtsbüchern gesichert hat.

Ich fragte Neil, ob ich ein Bild von ihm machen könnte, er sagt natürlich ja und ich lies ihn wissen, daß ich das Bild nur deswegen machen wollte, weil Chris 'Jesus' Ferguson im Hintergrund zu sehen ist. Danach ging ich auf die andere Seite des Tisches, um mit Chris zu reden. Alles was ich über Chris Ferguson weiss, ist, daß er seit Urzeiten Poker spielt und nicht sehr viel redet. Ich stellte mich vor und er sagte mit, daß er den Namen Catman kennt (verdammt!). Während Chris an seinem Iphone rumspielte, stellte ich ihm die Frage der Fragen:" Chris, Doyle denkt, daß die Engländer keine Amerikaner mögen, was denken Sie darüber? Chris antwortete: Catman, ich denke die Engländer sind großartig, ich bete London an, ich liebe die Menschenschlangen vor den Pubs und ich denke, das war noch nicht alles". Ich unterhielt mich noch eine Weile mit ihm, leider war die Batterie meines Voice-Rekorders leer, so daß ich nichts aufgezeichnet habe. Das Einzige, was ich euch noch sagen kann, ist, daß es sich bei dem Spiel, welches Chris auf seinem IPhone spielte, um eine Art Logik-Game handelte.

Chris war einfach faszinierend, ich bin bestimmt kein Poker-Groupie, ich werde von diesen Pokerlegenden einfach nur inspiriert, zeige meinen Respekt und genieße diese einmalige jährliche Chance den Stars der Pokerszene so nahe zu kommen. Ich möchte niemanden Hassen und möchte auch kein schlechter Verlierer sein. Ich kann es kaum erwarten ins Empire zurück zu kehren und mich mit Chris, Doyle, den Phils und allen anderen Pokerlegenden des Poker zu unterhalten.

Am nächsten Tag hatte mir Neil Channig etwas in mein Facebook geschrieben: "Catman, ich habe Chris Ferguson noch nie soviel am Pokertisch reden gehört, wie gestern bei der Unterhaltung mit Dir".

Die WSOP Europa wird von Betfair präsentiert und diese Geschichte hat erst angefangen. Am Freitag 26.09 war der Starttag und PokerStars hatte 6 Top-Modells geschickt, um den Spielern den Abend zusätzlich zu versüßen.

"Peace and Love" von Catman 'Europas führendem Poker Agent'.

(C) de.pokernews.com | Catman

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