Das Poker Jahr 2010 war voll von Überraschungen, Sensationen und Rückschlägen. Wir blenden noch einmal zurück und erinnern uns im Jahresrückblick an die aufregendsten Momente.
Michael Keiner wechselt zu PokerStars
In Pokerkreisen wurde bereits darüber spekuliert, ab Februar 2010 war es offiziell: Das Team PokerStars Deutschland erhielt Verstärkung durch Michael „The Doc“ Keiner. Der 51-Jährige greift seit Februar für den weltweit größten Online Pokerraum zu den Karten. Als einer der erfahrensten deutschen Pokerprofis verstärkt Keiner nun das Team PokerStars Deutschland.
Bereits seit 1997 ist er in der internationalen Turnierszene aktiv und kann dementsprechend auf eine Reihe von Turniererfolgen zurückblicken. Zu seinen größten Triumphen zählt dabei der Gewinn eines Bracelets im Seven Card Stud bei der WSOP 2007.
European Poker Awards 2009
Im Aviation Club de France wurden die European Poker Awards 2009 verliehen. Den Award für den Spieler des Jahres holte sich Vitaly Lunkin. Der Russe gewann bei der letzten World Series of Poker Event #2, das $ 40.000 No Limit Holdem Turnier und schaffte es noch bei vier anderen Events in die Geldränge.
Sandra Naujoks durfte sich diesmal ihren zweiten Award abholen. Wie auch schon im letzten Jahr verteidigte die Deutsche ihren Titel als „Europe’s Leading Lady“.
Stefan Raab gewinnt die Pokernacht
Es geschehen noch Zeichen und Wunder, denn erstmals in der Geschichte der TV Total PokerStars.de Nacht hat Stefan Raab gewonnen. Scheidet er sonst meist als einer der Ersten aus, hielt er sich diesmal tapfer und sackte die € 50.000 Preisgeld ein. Viel wichtiger als die Moneten war für Raab der Sieg – endlich konnte er zeigen, dass er doch nicht so schlecht spielt.
Stefan setzte sich im Heads up gegen den Online Qualifikanten durch und ließ Charlotte Roche, Peyman Amin, Howard Carpendale und Elton hinter sich.
Österreichisches Glücksspielmonopol
Der Generalanwalts des EuGH empfiehlt den Richtern die Aufhebung des österreichischen Glücksspielmonopols, denn es würde gegen die Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit verstoßen. Wenige Monate später wird der EuGH dieser Empfehlung folgen und die gesetzliche Basis sowohl in Österreich, als auch in Deutschland massiv kritisieren.
(C) de.pokernews.com | Georg Steiner
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