Fünf Tage nach dem brutalen Überfall auf das Grand Casino Basel fehlt von den Tätern jede Spur. Am frühen Sonntagmorgen hatten zehn schwer bewaffnete Männer das Casino überfallen. Die markierten Räuber drangen mit Gewalt in die Spielbank ein, schossen um sich und warfen Mitarbeiter und Gäste zu Boden. Der Versuch den im Erdgeschoß befindlichen Tresor des Casinos zu öffnen, schlug jedoch fehl.
Obwohl die Gangster wild um sich schossen, wurde wie durch ein Wunder niemand ernsthaft verletzt. Die Beute belief sich auf mehrere 100.000 Schweizer Franken. Die Täter flüchteten in zwei Autos Richtung französische Grenze.
Im Gegensatz zum Pokerraub von Berlin sind Polizei und Staatsanwaltschaft lange nicht so optimistisch die Täter rasch zu fassen. Laut Aussage der Ermittler war der Überfall professionell vorbereitet und durchgeführt.
Es handle sich mit größter Wahrscheinlichkeit um Franzosen, da die Räuber während des Überfalls französisch sprachen und über die Grenze zu Frankreich flüchteten. Die Täter brachen ein Tor am Grenzzaun auf und verschwanden spurlos. Die Fluchtwägen, zwei silberne Audis, waren offenbar ebenso wie die Kennzeichen gestohlen worden.
Mittlerweile hat eine Sonderkomission die Ermittlungen aufgenommen, die eng mit den Behörden in Frankreich zusammenarbeitet.
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