
Die Bemühungen, Online Poker in den USA wieder zu legalisieren, haben einen großen Schritt nach vorne getan. Mittwoch Nacht wurde im Unterhaus Ausschuß Finanzdienstleistungen ein Gesetzesentwurf verabschiedet, der Richtlinien für ein legales Angebot von Gambling in den USA vorsieht.
Der Entwurf, genannt Internet Gambling Regulation, Consumer Protektion and Enforcement Act, wurde mit einer Mehrheit von 44 zu 22 im Ausschuss beschlossen. Dieser Gesetztesentwurf regelt nicht nur das Angebot von Internet Glücksspielen und Online Poker, sondern auch deren Besteuerung und den Verbraucherschutz. Offenbar streben die USA ein Lizenzmodell ähnlich dem europäischer Staaten wie Frankreich an.
Auch wenn mit dem Beschluss ein wichtiger Meilenstein gesetzt wurde, ist es noch ein weiter Weg bis zur endgültigen Legalisierung von Online Poker in den USA. Der Faktor Zeit spielt dabei eine wichtige Rolle. Derzeit befinden sich die Mitglieder von Senat und Repräsentantenhaus überwiegend auf Urlaub. Im November finden die Kongresswahlen in den USA statt. Kippt die Mehrheit der Demokraten in beiden Häusern, dann könnte sich der Beschluss als Rohrkrepierer erweisen und die Gesetzesvorlage zurück an den Start geschickt werden.
Die Online Poker Anbieter haben die Gesetztesinitiative natürlich begrüßt, die erste Reaktion fand mit dem Zusammenschluss von Bwin und PartyPoker beinahe zeitgleich statt.
(C) de.pokernews.com | Georg Steiner
















